SL Pendeltåg (auf Schwedisch)
Home På svenska In English
X420 060 + 044 fährt am 11. Mai 2004 in Barkarby ein.
Am Anfang des Jahres 2001 hatte die
regionale Bestellerorganisation SL
ein ausländisches Fahrzeug gefunden, das man mit wenig Aufwand im Stockholmer
S-Bahnbetrieb, als eine Zwischenlösung im Abwarten des neuen Triebzug X60,
hätte einsetzen können. Es ging um den deutschen S-Bahntriebzug ET 420, der seit Anfang
der 70er Jahre bei den S-Bahnen München, Rhein-Main (mit Frankfurt/Main als
Heimatbahnhof), Stuttgart und teilweise auch in Rhein-Ruhr (vorher mit
Düsseldorf und heute mit Essen als Heimatbahnhof) eingesetzt sind. Das Projekt
war mehr Zeitaufwendig als man zuerst gedacht hatte, beigetragen war u.a. die
Verhandlungen mit Deutsche Bahn
(DB) und das Verlangen auf Anpassungen des Arbeitsschutzes und der
-Bedingungen von den schwedischen Lokführergewerkschaften Seko und ST Spårtrafik bei
Citypendeln, sowie das schwedische Arbeitsschutzamt Arbetsmiljöverket.
Die Einheiten wurden in folgender Reihe
geliefert: 060 (Prototyp), 062, 047, 058, 119, 027, 065, 110, 026, 020, 117,
021, 067, 054, 044 und 060 (Serienausführung).
Die Fahrzeuge gehörten DB Regio Sverige AB (DBS),
eine 100 % Tochter der DB Regio AG, die auch den Verkehr im Auftrag der SL
betrieb. Für die Erbringung der Verkehrsleistung und Instandhaltung bediente
sich die DBS des lokalen Subunternehmens Citypendeln. Dieser stellte das
Personal und betrieb die Fahrzeuge im Auftrag der DBS. Der Vertrag laufte bis
zum Ende des Jahres 2005. Dazu hatte Citypendeln sich für ca. ein Jahr der
Firma Swedtrac im Bw
Hagalund als Subunternehmen für einen Teil der Instandhaltung bedient.
Citypendeln hatte einen Plan für das
sukzessiven Z-stellen der Fahrzeuge während 2005 ausgearbeitet. Die Grenze
wurde auf 240.000 geleistete Kilometer gesetzt, was auch die Frist 4 („Ö4“)
bedeutet, die also nicht auf den Fahrzeugen gemacht wurde. Die Verschrottung
erfolgte nach dem Außerbetriebnahme im Spätjahr 2005, und es wurde damit im
Anfang Oktober angefangen. Die Auswahl der Fahrzeuge war von der
Kilometerleistung sowie allgemeinem Zustand des Fahrzeuges abhängig. Am 27.10.
wurden die Einheiten 047 + 060 + 117 nach Nykroppa in Värmland (Westschweden)
zur Verschrottung überführt. Die nächsten drei (020 + 062 + 110) folgten am
4.11., und die drei danach (026 + 065 + 119) am 25.11. Am 12.12. wurden die 027
+ 067 überführt. Letzte planmäßige Fahrt fand mit den 044 + 058 am 14.12.2005
statt. Am 16.12.2005 wurden sie zusammen mit dem 054 zur Verschrottung überführt.
In Motala Werkstatt stand bis zum 4.2.2006 der 021 als Ersatzteilspender.
Traurig aber wahr.

Eine X420-Garnitur passiert am 4. Februar 2004 die Bü Esplanaden in
Sundbyberg.
In Schweden
hatten die Fahrzeuge die Baureihenbezeichnung X420. Damit war der moderne
Praxis verwendet, dass man zu der "klassischen" schwedischen (lesen Sie:
SJ-) Hauptgattung (hier X für Elektrotriebwagen) die ursprüngliche,
ausländische Baureihenbezeichnung (hier: 420) hinzufügte. Andere Beispiele sind
die Dieselloks T66 (Class 66), TMX, TMY, TMZ (dänische Nohab's Mx und My sowie
Mz) u.a. Die Einheit war nach der Nummer des A-Wagens genannt, z.B. 027. Eine
Einheit bestand aus drei Wagen; A+M+B, da die A- und B-Wagen Endwagen waren,
und der M-Wagen Mittelwagen war. Alle drei Wagen waren Triebwagen, aber
unterscheiden sich von einander (die Endwagen hatten Führerstände; der
Mittelwagen hatte Stromabnehmer; verschiedene Ausrüstung war über (eigentlich
unten in den Bodenwannen!) den drei Wagen verbreitet, usw.), weshalb sie
unterschiedliche Baureihenbezeichnungen hatten; 420 für die Endwagen und 421
für den Mittelwagen. Um dem A-Wagen von dem B-Wagen zu unterschieden, trägte
der B-Wagen eine Nummer, die 500 höher war als die des A-Wagens.
So sah es für das Beispiel 027 aus:
X420 027 bestand aus 420 027-5 (A) + 421 027-4 (M) + 420 527-4 (B).
Es ist wohl bemerkenswert, dass auf den
15 Einheiten vier (!) verschiedene Frontnummerbeschriftungen vorhanden waren.
Die vier ersten gelieferten Einheiten (062, 047, 058 och 119) bekamen von
Anfang an keine Beschriftung in der Front. Um sie überhaupt von einander
trennen zu können, beschriftete ein DB-Mitarbeiter die drei ersten Einheiten
mit kleinen Ziffern auf den Kupplungsdeckeln. 119 bekam jedoch keine
Frontbeschriftung überhaupt. 027 war die erste Einheit mit größeren Ziffern in
der Front, jedoch kleineren, als die auf den X1/X10ern und den Rest von den
X420ern. Auch die 065 bekam zuerst diese "halbgroße" Ziffer, aber
dies wurde geändert, bevor die Einheit Motala verlässt. Ab 065 waren die
Einheiten mit denselben großen Ziffern wie auf den X1/X10ern beschriftet. Im
Spätsommer 2005 bekam auch der B-Wagen der 058 größeren Ziffern.

Die Rahmenbeschriftung war jedoch gleich auf allen Einheiten
und hier ist die des Mittelwagens 421 020-9 gezeigt. Die Fahrzeuge waren in
Deutschland registriert und haben auf den Langträgern deshalb Wagennummer
deutscher Art getragen. Deutsche Bahn vermarkt sich bekannterweise als
"Die Bahn", ein Slogan, der schon auf der Bundesbahn-Zeit benutzt
war. DB Regio Sverige AB war der Fahrzeugsbesitzer/-Einsteller. "B"
nach der Nummer steht für 2. Klasse. 66 Sitzplätze sind im Wagen vorhanden, und
er ist 20,8 Meter lang. Das Dienstgewicht beträgt 41 Tonnen und das Bremsgewicht in der
P-Stellung 59 Tonne. KE-P-A-E zeigt die verschiedenen Funktionen der KE-Bremse
und schließlich hatte der Wagen Scheibenbremsen.
Ich habe zwei Artikeln in der schwedischen
Eisenbahnzeitschrift Tåg (herausgegeben vom Schwedischen Eisenbahnverein „SJK“) über die X420er
geschrieben; Sagan om det tyska
tåget (etwa Das Märchen über den deutschen Zug) im Heft 9/2002
und X420 - Stockholms nygamla
pendeltåg (etwa X420 - Der neu-alte S-Bahnzug Stockholms) im
Heft 11/2003. Für technische Daten, können sie auch das X420-Datenblatt der DBS
anschauen.
Unten werden die Einheiten mehr oder
weniger in Nummerreihe präsentiert. Drei Jahre „scharfer“ Betrieb wird einer
Klammer in der ganzen Pendeltåg-Geschichte sein, aber die X420-Züge haben doch
während dieser Zeit ordentlich geleistet, trotz dem ab und zu harten Gegenwind.
X420 020 + 119 warten auf Abfahrtsantrag in Nynähamn auf der Nynäsbahn am
11. Februar 2004. Es war eine Probefahrt, initiiert von SL, um zu sehen, ob
X420er südlich von Västerhaninge einsetzbar waren. Das Ergebnis war jedoch
schon vorher prinzipiell klar; ein Vollzug, d.h. ein Zug aus zwei
Einheiten ist 135 Meter
lang, und die Bahnsteige sind am längsten 110 Meter... Links auf
Gleis 1 steht der X1 3070, gerade von Bålsta angekommen.
Hauptverkehrzeit in Skogås am 3. September 2004. X420 520 fährt als führender
Wagen im Zug nach Kungsängen. Die Einheit wurde am 4. November 2005 aus dem
Betrieb genommen, und wurde sofort zur Verschrottung überführt.
Der "Ein-und-zwanzig" trifft am 17. Oktober 2003 in Sundbyberg ein.
X420 021 in Bålsta am 31. Juli 2004. Während des Sommers 2004 wurde teilweise einen
X420-Umlaufstag Bålsta - Västerhaninge samstags gefahren.
Ein Zug Richtung Kungsängen mit X420 521 vorne, im Gegenlicht erfasst, als er
am 9. September 2004 Solvalla Trabrennenbahn und die Bahnübergang Sulkyvägen
vorbeidonnert. Bald wird er den Gleiswechselbetriebsstelle Duvbo passieren.
X420 021 wurde leider wegen eines Brandes Ende Oktober 2004 beschädigt, und
am Anfang Februar 2005 nach Motala wegtransportiert. Seitdem diente sie als
Ersatzteilspender. DBS bediente sich TGOJ Trafik für den Transport, die El16 22 mit Lokführer
zur Verfügung stellte. Hier steht der Sonderzug in Sparreholm auf der Westlichen
Stammbahn, zwischen Stockholm und Katrineholm, und wartet auf eine Vorbeifahrt
eines schnellfahrenden X2000-Zuges.

Die Einheit wurde am 4. Februar 2006 von Motala nach Kristinehamn
überführt, und wurde damit die letzte Einheit, die die "letzte
Weiche" passierte. Diesmal wurde sie von der TMZ 1411 (ehem. Dänische
Staatsbahn (DSB) Mz 1411) von norwegischen Baneservice, jedoch war
die Privatbahn Tågab auch
diesmal für den Transport zuständiges EVU. Foto: © Daniel Majd. Am 7. Februar
2006 wurde sie dann nach Nykroppa geschleppt. Einige Bilder davon finden Sie im
norwegischen Bahnforum „Postvogna".

X420 026 an der Spitze des Verstärkerzuges nach Tumba, in Sollentuna am 9.
März 2005. An der Front des B-Wagens fehlten einige Ziffern; es stand
nur "26" auf eine der Frontecken... Die Einheit wurde am 25. November
2005 zur Verschrottung in Nykroppa überführt.

Was ist denn nun das? X420 026
in Arlanda Express-Lackierung! Das kann aber nicht wahr sein?
Natürlich nicht, aber es hätte was geworden können. Während des Sommers 2005
wurde eine Anfrage durch eine Beratungsfirma an DBS gestellt, man wollte den
schwedischen Fahrzeugsmarkt darstellen. A-Train (das EVU, das Arlanda Express
betreibt) hätte wegen Kapazitätsengpässe Bedarf an Ersatzfahrzeugen, und X420
wäre eine Möglichkeit. Vorteile mit dem Fahrzeug waren die Verfügbarkeit, hohe
Fußboden und, dass es schon für Schweden angepasst war. Nachteile waren jedoch
die Höchstgeschwindigkeit (120 km/h im Vergleich mit 200 km/h für die X3er),
keine Durchgangsmöglichkeit sowie eine aufwendige Administration für eine
kleine Anzahl von Fahrzeugen.
Das Originalbild! Das Foto habe ich am 30. Mai 2003 genommen, und Dirk Mattner, Webmaster für
ET 420-Online, hat die
Bildbearbeitung gemacht.
Ein X420-Stell-dich-ein im Bw Älvsjö am 4. November 2003.
X420 027 fährt am 6. Juli 2004 auf der s.g. Wespentaille die
Altstadt (Gamla stan) vorbei.
Am kalten Nachmittag am 23. Dezember 2003 verlässt der X420 027 dem
Stockholmer Hauptbahnhof, Richtung Västerhaninge. Der 027 A erkennte man durch die
verkehrte Anpassung des weißen Bandes zum SL-Logo...
Zug nach Västerhaninge mit X420 044 an der Spitze steht am 1. April 2005 in Kungsängen
abfahrtbereit.

Zwei "Deutschzüge"
kreuzen einander in Jakobsberg am 11. Mai 2004. Der Bahnhof wurde damals umgebaut,
deswegen wurden provisorische Bahnsteige auf den Aussenseiten errichtet.

Zug nach Västerhaninge mit X420 544 am Zugschluss, rollt am 7. Juli 2004 heraus
auf Tegelbacken und die Südliche Eisenbahnbrücke (Södra Järnvägsbron)
auf der sehr Störungsempfindliche s.g. Wespentaille. Dieser ist einer
der empfindlichsten Punkte des Eisenbahnnetzes im Mälarseetal. Eine Störung
hier verbreitet sich schnell durchs ganze Land.

Der Verstärkerzug nach Tumba, mit X420 544 an der Spitze, trifft am 29.
März 2005 in Älvsjö ein. Im Hintergrund ahnt man die Diesellok TGOJ T43 228.
Die allerletzte X420-Fahrt im Regelbetrieb fand am 14. Dezember 2005 statt.
Der Zug bestand aus den Einheiten X420 044 und 058. Hier steht 044 im Stockholm
C, gerade nach der Ankunft. Eine kurze, aber intensive Zeit für X420 in Stockholm
war damit vorbei. Die Einheit wurde am 16. Dezember 2005 zur Verschrottung
überführt.

Motala Werkstatt am 4. November 2002. Links X420 047 und rechts im Dunklen
Mittelwagen X421 058.

Die Premierfahrt am 20. Januar 2003! X420 547 steht in Upplands Väsby
abfahrtbereit.

Im Betrieb! Genau zeit Monate später, am 20. März 2003, verlässt der X420 047
dem Bf Älvsjö Richtung Tumba. Es ging hier noch um dem Probebetrieb, als alle
Arbeitsschutz- und Lokführerausbildungsfragen damals noch nicht geklärt waren.
Die schmutzgelbe Scheibe am Zugzielkasten war ein Kennzeichen für die Einheit
047. Diese Einheit war einer der ersten in Schweden und auch eine der ersten,
die verschrottet wurde.

Ein Zug Richtung Kungsängen mit X420 047 an der Spitze legt sich kurz vor
Jakobsberg am 8. Juli 2003 mächtig in der Kurve.

Als Vergleich wird hier der 420 047 ca. 10,5 Jahre früher in Neuperlach Süd
in Januar 1993 gezeigt.
Zug nach Kungsängen mit X420 547 am Zugschluss passiert am 22. September 2003 Länna
zwischen Haninge centrum (heute: Handen) und Skogås

Kreuzung in Spånga am 7. Mai 2004. Links X10 3149, rechts X420 047.
Ein HVZ-Verstärker nach Tumba, mit X420 047 vorne, hat am 17. August 2004
Stockholm C gerade verlassen.
X420 047 verlässt Sundbyberg Richtung Västerhaninge am strahlenden Wintertag
19. November 2004.
CargoNet Di8.705 soll bald auf einer
der Nebengleise auf dem Älvsjö Güterbahnhof an dem ersten
X420-Verschrottungszug gekuppelt werden. Die Einheit hinter der Lok ist X420
047.
X420-Alltag im Stockholm S am 25. Mai 2005. X420 054 ist wieder gedreht
worden, und fährt nun mit dem A-Wagen Richtung Norden. Der B-Wagen hat noch
sein Zugzielband aus München!
ENDSTATION NYKROPPA. Der allerletzte
X420-Zug nach dem Schrottplatz in Nykroppa, bestehend aus 054 + 058 + 044,
macht am 16. Dezember 2005 einen kurzen Zwischenhalt im Södertälje syd övre.
Endstation Nykroppa ist erreicht. Foto: © Niklas Biedermann. Mehr Bilder finden
Sie in der X420-Bildergallerie
vom Niklas Biedermann.

Der B-Wagen X420 558 wartet am 25. Oktober 2002 auf die Umlackierung im Motala Werkstatt. Der 420
058 war einer der ersten Triebzüge, der in den 80er Jahren in orange/kiesgrau
umlackiert wurde.

Der frisch lackierte Mittelwagen X421

Noch ein Bild von der Premierfahrt am 20. Januar 2003. X420

Zehn Tage später, am 30. Januar 2003, begegnen sich X10 3160 und X420 058 im
Stockholm C (Hbf).
X420

Die erste und die letzte! X420 060 war die erste Einheit, die nach Schweden
kam. Sie war Mitte Oktober 2001 angekommen und wurde als Prototyp umgebaut und
getestet. Hier steht X420 560 auf Gleis 9 im Bw Älvsjö am 13. Dezember 2001,
nach dem erstmaligen Ankunft dort früher am denselben Tag.

Probebetrieb mit X420 060 bei Barkarby am 24. Januar 2002.

X420 060 abgestellt in Bw Älvsjö am 4. Februar 2002. Es sollte noch etwa
ein halbes Jahr dauern, bevor der Vertrag zwischen SL, DBS und Citypendeln
unterzeichnet wurde.

X420 060 außerhalb Mariedamm, zwischen Hallsberg und Motala, am 10. Dezember
2003. Mit am bord waren Vertreter der DBS, DB Regio AG, SL sowie Citypendeln. Wir
waren unterwegs nach Motala, um mit zusätzlichen Vertretern der Bombardier und
Motala Werkstatt den Projekt abzuschließen.

Gez. im Führerstandfenster des X420

Noch ein Bild von 060, hier beim Passieren der Bü Esplanaden in
Sundbyberg am 24. November 2004. Ein knappes Jahre später wurde die letzte
Fahrt Richtung "die äußerste Weiche" angetreten...

Die erste SL-blaue Einheit war X420 062. Hier steht sie im Enteisentunnel
im Bw Älvsjö am Tag nach der Ankunft dort, am 9. Oktober 2002.

Der erste SL-blaue Vollzug in Motala am 7. November 2002. Der Zug
bestand aus X420 062 + 047. Hinter dem Zug kann man die Rangierlok
"Gulingen" (etwa "Die Gelbe") der Motala Werkstatt ahnen.
Ich hatte die Ehre, den Zug heim nach Älvsjö zu fahren. Somit war ich der erste
Lokführer bei Citypendeln, der einen SL-blauen Vollzug fahren dürfte.

Techniker von DB in Deutschland arbeiten auf dem X420 062 binnen im
"Waschtunnel" im Bw Älvsjö am 29. November 2002. Eine Kuriosität mit
dem 062 war, dass der Schlußscheibenhälter an der Front nicht entfernt wurde,
was auf den anderen Fahrzeugen geschah, weil er angeblich im Wege des SL-Logos
stand.

Drei Mal X! Die
Pendelzugflotte der SL 2002 - 2005. V.l.n.r. X10 3159, X1 3042 und X420 062 im Bw Älvsjö am 10. Mai 2003.

Ein Kungsängen-Zug, bestehend aus X420 062 + 117, fährt am 15. Mai 2004 dem
ehem. Hp Sundbyberg Norra (Nord) vorbei. Man sieht deutlich, wo der
Mittelbahnsteig einst lag.

Bahnhof Ösmo am 21. Juni 2004. Der X420 062 wurde für GSM-R-Testfahrten
verwendet. Mitgefahren waren Personal von Citypendeln und DBS, sowie einige
X420-Fuzzies aus Deutschland...

X420 562 im Stockholm C (Hbf) am 18. März 2003.
Links ahnt man ein s.g. "Dänischer Zug" und rechts ein paar SJ-Regina-Triebwagen. Das bild ist nun historisch; keiner von den Zügen im Bild ist nunmehr im Stockholmer Raum in Betrieb.
X420 562 im Hp Tullinge am letzten Betriebstag, den 4. November 2005. Nach
Ankunft in Stockholm C, wurde der Zug sofort gewendet und fuhr anschließend
nach Kristinehamn und Nykroppa ab.
X420 565 unterwegs nach Västerhaninge trifft in Sundbyberg am 17. Oktober
2003 ein.

X420 065 wird in Bw Hagalund am 24. Februar 2005 rangiert. Rechts hinten
ein paar von den neuen SJ-Doppelstocktriebzüge X40.

X420 565 an der Spitze des Zuges 2539 nach Västerhaninge, in Kungsängen am
8. Dezember 2003. Ich war gerade bei DB Regio Sverige AB neu angestellt und es
ging hier um einer der Schichten im direkten Anschluß zur
X420-Fahrzeugsausbildung.
X420 067 fährt am 13. Oktober 2004 auf der s.g. Wespentaille die
Altstadt (Gamla stan) vorbei. Diese Einheit wurde bei der Eröffnungsfahrt 1972 der
Flughafen-Bahn in Frankfurt/Main verwendet. Frankfurt/M hatte damals noch keine
420er, sondern man hat eine Einheit von München, mit ihrer besonderen
kiesgrau/blauen Farbgebung, geliehen.
X420 067 trifft am Abend, den 26. April
Fast ein Monat sollte der X420 567 noch im Betrieb fahren, als er als
führendes Fahrzeug im HVZ-Verstärker nach Stockholm C am 16. November

Deutsches und Dänisches im Bf Karlberg am 14. Mai 2003.

Tumba am 19 August 2004. X420 110 führt einen Lt aus Älvsjö.
Stockholm C am 4. November 2005. Links steht X420 110 an der Spitze des
"Verschrottungzuges" nach Nykroppa. Der Zug hatte kurz davor als
HVZ-Verstärkerzug 2920 von Tumba angekommen. Rechts hat der nachfolgende
HVZ-Verstärker 2922, mit X420 044 am Zugschluss, gerade auch von Tumba
angekommen. Bald danach fuhr der "Verschrottungszug" nach
Kristinehamn ab, um davon nach Nykroppa geschleppt zu werden. Dieses Verfahren
war (und ist) wahrscheinlich ganz besonders in der schwedischen
Eisenbahngeschichte; dass ein Zug sofort nach abgeschlossener Betriebsaufgabe
aus dem Betrieb genommen wurde, und direkt danach zur Verschrottung überführt
wurde, dazu voll betriebsfähig...
Ein Stück westlich des Bf Sundbyberg lag einmal der Haltepunkt Sundbyberg
norra (Nord). Man sieht noch deutlich, wo der Bahnsteig lag; hier ist noch der
Gleisabstand bedeutend größer als normal. X420 110 passiert am 28. September
2004 die "Gemüse" auf der zugewachsenen Gleisanlage. Die
Frontbeschriftung am A- bzw. B-Wagen unterschieden sich... Die Einheit wurde am
4. November 2005 zur Verschrottung überführt.
X420 117 im Bf Bålsta am 31. Juli 2004, aufgenommen am selben Tag als der
021 oben. Diese Einheit war einst als Museumstriebzug in München gedacht. Es
kam aber anders; heute gehört der 420 001
zum betriebsfähigen Bestand des DB Museums.
Ein Zug unterwegs nach Kungsängen mit X420 117 am Zugschluss, fährt am 1.
September 2005 über die neue Årstabrücke. Die 117 gehörte zu den ersten drei
Einheiten, die verschrottet wurden.
Die vier Stockholmer S-Bahntriebzugstypen im Bw Älvsjö am 24. Oktober 2005
gesammelt; v.l.n.r. X60, X420, X1 sowie X10.

Nächtliche Abholung in Trelleborg früh morgens am 7. November 2002. Links
steht X420 062 und rechts 420 119, der gerade mit der Fähre von Deutschland
angekommen war. Die beiden Einheiten wurden gleich danach zusammen gekuppelt
und danach ging es nach Motala los. Etwa drei Jahre später, am 25. November
2005, wurde 119, zusammen mit 026 und 065, zur Verschrottung überführt.
Später am selben Morgen stehen 420 619 und X420 062 im Bf Motala neben
einander.
Am 22. September 2003 passiert ein Zug Richtung Kungsängen, mit X420 119
vorne, dem ehem. Bahnhof Drevviken zwischen Haninge centrum (heute: Handen) und
Skogås. Der Lokführer begrüßte mich mit der Pfeife sowie einem Blink mit dem
Zugschlusssignal!

X420 619 (beschildert S6 - Erding sowie Västerhaninge) an der
Spitze des Västerhaninge-Zuges, passiert den "X1-Reservezug" auf
Norra Bantorget, kurz vor Stockholm C, am 16. Juni 2003. 619 und 554 hatten
noch die alte Zugzielbande von München, weshalb man ab und zu einige
interessante Zugziele in Stockholm sehen konnte...

"Bålsta –
Endstation". Hier wenden die S-Bahnzüge, tatsächlich
außerhalb der Provinz Stockholm. Ein X420-Zug hat Bålsta am 31. Juli 2004
erreicht, und die Fahrgäste verlassen dem Bahnhof. 2004.

X420-Zugkreuzung in Spånga am 4. Januar 2005.

Der Führerstand im X420 020. Hier bremse ich gerade in einem für X420
ungewöhnlichen Bahnhof ein: Nynäshamn, von Nynäshamns färjeterminal gekommen!
Dies ist normalerweise kein "X420-Land", aber das Bild wurde während
einer Probefahrt am 11. Februar 2004 genommen. Foto: © Jonn
Persson.
Ich habe den ersten Verschrottungszug auf der ersten Streckenteil nach
Flemingsberg gefahren. Aus verschiedenen Gründen konnte ich nicht den ganzen
Weg nach Nykroppa mitfahren. Der Kreis schließt sich in einer Weise - ich war
auch bei der Abholung der 047 in Motala in November 2002 dabei... Foto: © Jonn
Persson.

X420-Inneneinrichtung.

Drei X420 außerhalb der Toren des Bw Älvsjö am 19. Februar 2003.

Von Kristinehamn nach Nykroppa und Verschrottung wurde die ersten zwei
X420-Triebzüge von der T43
Der dritte X420-Verschrottungszug wurde von der TMX 104 der Tågab
geschleppt. Die Sonderlackierung bekam sie während ATC-Testfahrten in Dänemark.
Foto: © Niklas Biedermann.
Am 12. Dezember 2005 wurde der vierte Triebzug (X420 027 + 067) überführt.
Der Zug, mit den Kleindieselloks Z65 203 + 208 von Tågab, steht in Kristinehamn
kurz vor Abfahrt nach Nykroppa bereit.
Die fünfte und letzte Überführung geschah, wie o.g., am 16. Dezember 2005.
Hier hat man einen kurzen Fotohalt am Nässundet auf der Inlandsbahn
gemacht. Der Zug wurde auch dieses Mal von der T43 107 des EVU Tågab
geschleppt. Foto: © Niklas Biedermann.
Kein schöner Blick... Die Äußerste Weiche ist passiert worden... Foto: ©
Niklas Biedermann. In der Bildergalerie von Niklas Biedermann sowie in der Bildergallerie von
Jacob Ehrensvärd gibt es noch einige traurige Bilder von
Nykroppa.
Wenn nun die Fahrzeuge verschrottet sind, bleiben nur Erinnerungen, Bilder
und Modelle. Hier einige Beispiele meiner 420-Modellflotte. V.l.n.r.
X420-Holzzug (!), X420 067 in Serienausführung und 060 als Vorläufer,
handgemachte in Maßstab N (alle drei von Jörgen Edgar
gebaut) sowie Rocos H0-Modell des ET420 044 in Lieferungszustand.
Hier steht einer ET420 mit Stockholmer Lackierung auf einer
Modellausstellung im Eisenbahnmuseum in Ängelholm in Südschweden, anlässlich
des 150-Jahrejubiläums der schwedischen Eisenbahn. Hier geht es um Arnolds
N-Modell, ohne weitere Umbauten. Das Modell stellt doch ein gutes Bild dar, wie
die X420er ohne die durchgeführten Umbauten aussehen konnten.

Hier
steht X420 020 (noch unbeschriftet) umlackiert für künftige Aufgaben, im
Bw Hagalund am 1. April 2005…

Zuletzt eine Zeichnung, die ich im Frühjahr 2001 machte, als ich zuerst von
den 420-Plänen hörte. Ich muss aber sagen, dass ich nicht so weit weg
vom tatsächlichen Ergebnis war!
SL Pendeltåg (auf Schwedisch) Home På svenska In English
Letzte
Aktualisierung: 30.7.2010
Webmaster Johan Hellström
© Johan Hellström 2004-2010